I ♥ Nintendo – Euphemismen eines Fanboys

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Gib' deinen Senf dazu, Herr moep0r mag Senf:

2 thoughts on “I ♥ Nintendo – Euphemismen eines Fanboys

  1. Sehr schön geschrieben. Ich war damals auch eines von den Kindern, die nur Nintendo Konsolen zuhause stehen hatten. NES, SNES, N64, Gameboy, Gamecube, Wii und Nintendo DS.

    Muss allerdings auch sagen, da du ja die Spiele ansprichst, dass sich irgendwo die Art / Thematik / Ausrichtung der Nintendo-Spiele im Laufe meine Nintendo-Karriere stark verändert hat. Meiner Meinung nach hatten das NES und SNES sehr viele Hardcore Titel, die weniger auf die Spielkinder als vielmehr auf Erwachsene zugeschnitten waren. Da waren so Casualspiele wie Mario Party noch in weiter ferne. Und die fand ich als Kind schon ziemlich gut.

    Mit der N64 hatte sich das dann grundlegend geändert. Es gab auf einmal sehr viel mehr Familientitel. Und genau dann hatte ich gemerkt, dass wenn ich in einem Spiel “versinken” wollte, ich lieber zum PC oder zur Playstation gegriffen habe und die Nintendo nur noch für zwischendurch oder wenn Freunde zu besuch waren rausgeholt hatte. Und das wurde von Konsole zu Konsole immer “schlimmer”. Die Party-Titel oder Zelda Teile machen zwar immer noch genau so viel Spaß wie damals, aber ich sitze trotzdem 400 Stunden vor Battlefield und nicht vor New Super Mario Bros.

    Meiner Meinung nach sollten sie darauf verzichten den Technik-Affinen-Call of duty Konsolen wie der XBONE und der PS nachzueifern und stattdessen auf andere Dinge setzen. Die Dinge sollten sich aber nicht nur auf Innovationen wie die WiiMote oder das WiiUPad beschränken. Stattdessen sollten sie wieder mehr Core-Titel auf den Markt bringen. Und damit meine ich kein GTA oder Dragon Age, sondern eher klassisch angelehnte Titel mit neuen und alten Ideen. Sidescroller, Isometrische Shooter, Aufbauspiele, Rundenstrategie…

    1. Ja, es stimmt leider dass es frueher viele Core Games gab, die jetzt schon fast von den Casuals ausgerottet wurden. Um wirklich gute Spiele zu finden muss man sich entweder auskennen oder lange suchen.

      Einige davon auch zum “eintauchen”, ich spiele momentan zum Beispiel wieder Xenoblade Chronicles und koennte mir nichts besseres vorstellen. Die 400 Stunden Battlefield hinken hier ein wenig im Vergleich mit NSMB finde ich, da BF im Grunde ein MMOFPS ist und Mario komplett auf lokalen Multiplayer beschraenkt ist. Oder hast du die Zeit etwa in der Kampagne verbracht? ;)

      Ich kann aber nachvollziehen was du meinst, etwas wie Lufia oder Castlevania gibt es heute nur noch ganz selten. Von “Nintendo-Hard” brauchen wir glaube ich auch gar nicht erst anfangen.

      Vielleicht hat das aber auch alles ein bisschen was mit Nostalgie und den Umstaenden von damals zu tun: Ich hatte nur eine Hand voll Spiele und eine zweite Konsole war schieres Wunschdenken. Frueher kannte man auch einfach nicht so viele Spiele bzw. wurde nur durch die Bravo ScreenFun und das Spieleregal im Supermarkt auf neue Titel aufmerksam. Da hat man sich natuerlich laenger mit einem Titel beschaeftigt, man hatte ja keine Wahl.
      Heute wird man heute von Releases ueberrumpelt und weiss gar nicht wo man anfangen soll. (Ja, ich meine dich, Steam!)