[8/10] Wie hat man eigentlich Filme zu bewerten? ★★★★☆

Zur Info: Dieser Artikel wurde vor über einem Jahr veröffentlicht. Bitte entschuldige nicht mehr funktionierende Links und Videos.
 
Schon gelesen?DurchgespieltAngeschautSerienmaessig

Leave a Reply to Nonsense Entertainment Cancel reply

11 thoughts on “[8/10] Wie hat man eigentlich Filme zu bewerten? ★★★★☆

  1. Spannender Artikel! Damit habe ich mich auch schon beschäftigt und versucht den Punkten eine Erklärung zu geben. Auch wenn ich Filme mehrmals sehe, kann die Bewertung schwanken, eben weil Tagesform, wie du richtig schreibst. Dennoch helfen die Punkte, wie ich finde, schon um eine grobe Einordnung vorzunehmen…

    1. Jap, also fuer einen selbst ist eine Punktewertung auch ganz praktisch finde ich. Gerade bei moviepilot, wo man darauf basierend ja auch neue Vorschlaege bekommt. Mir ist es auch schon passiert, dass ich mich gar nicht mehr an einen Titel erinnern konnte, den ich aber total gut bewertet hatte. Bei der erneuten Sichtung konnte ich mir dann fuer die gute Empfehlung selbst auf die Schulter klopfen ^^

  2. Sehr gut geschrieben, da steckt viel drin, was ich ähnlich sehe. Vor allem dieser Satz: “Der Casus Knacktus ist fuer mich an dieser Stelle einfach, dass unterhaltsam nicht immer gut ist und umgekehrt.” Ich habe da immer meine Schwierigkeiten, wenn es sich um “künstlerisch wertvolle” Filme handelt, die ich einfach nur zum Einpennen langweilig finde. Da ist das Handwerk dann für mich eben auch nicht alles.
    Ich versuche deswegen auch, meine Bewertung noch mal auszuformulieren und zu begründen. Aber natürlich kann sich das auch im Laufe der Zeit ändern.

    1. Jo, so ging es mir bei Fellinis “8 1/2”, der soll ja auch super duper toll sein, ich fand den aber einfach nur wirr und bloede. Bis auf die letzten paar Minuten konnte der mich so gar nicht begeistern. Bis mir jemand wirklich sagen kann, was er daran so toll fand werde ich mir den wohl auch nicht nochmal ansehen.

      Und, dass sich die Meinung zu einem Film mit der Zeit aendern kann ist ja auch normal, man selbst veraendert sich ja auch und achtet auf ganz andere Dinge.

  3. Damit habe ich mich auch schon oft auseinandergesetzt. Die “Also ICH wuerde [Filmtitel] (nicht) empfehlen, weil…”-Form würde ich direkt so unterschreiben. Schlussendlich sind Meinungen eben nicht immer objektiv, da spielt noch ganz viel anderes mit rein und das kann man mit dem Schema gut zum Ausdruck bringen. Allerdings finde ich auch, dass eine Skala (sei sie nun von 1-3, 1-5, 1-10 oder von Kartoffel bis Grashalm aufgeteilt) schon hilfreich sein kann, um den Film in eine Kategorie einzuordnen. :)

    1. Ja, um eine generelle Richtung anzugeben funktionieren Punktesysteme sicher ganz gut, aber mir wird es da dann einfach zu schnell zu speziell. Ich kann wie gesagt maximal in einem 5er System das volle Spektrum abdecken.

  4. Irgendwann stellt sich ohnehin jeder sein einzelnes Schema auf, sodass sich z.B.bei 7 Punkten die Geister scheiden.
    Allerdings habe ich schon viele Diskussionen gesehen, wo die meisten ebenfalls mit dem Schema unterhalb der 5 Punkte hadern. Aus genau den Gründen die du aufführst (Differenzschwierigkeiten, etc). Geht mir übrigens genauso, weshalb ich mich auf moviepilot irgendwann mehr auf die Worte gestützt habe und damit gut fahre. Wenn ich einen Film wirklich zum ärgern fand, dann werden es nur 2(,5) Punkte, wenn er mit (vielen) Abstrichen gut gemacht ist, aber trotzdem nicht packt als “uninteressant”.
    Am Ende bleibt es trotzdem nichts weiter als ein Gefühl. Man nähert sich nur mit jedem weiteren Film an die eigene persönliche Wertungsschiene an.
    Wobei ich mich manchmal auch frage, was ich an dem und dem Tag genommen haben muss, um dem so viele Punkte hinterherzuschmeißen… ;)

    1. Stimmt, bei mp gibt es ja auch noch die woertliche EInschaetzung zu der Punktzahl. Da habe ich aber tatsaechlich so gut wie nie drauf geachtet; sollte ich vielleicht mal bei den Filmen machen, wo ich mir nicht sicher bin WIE schlecht ich sie finde ^^

  5. Ein sehr schöner Artikel, der mich auch zum Nachdenken gebracht hat. Gerade die Tatsache, dass du Sharknado angesprochen hast. Ich habe mich scheckig gelacht beim Schauen des Films, habe ihn aber noch nie jemandem empfohlen. Die Tagesform ist wirklich ein wichtiger Punkt. Manchmal ist man auch noch nicht bereit für einen Film. Geht mir jedenfalls so. :)

  6. Da sind wir uns ja mehr oder weniger einig.

    Im Endeffekt läuft es ja immer auf die gleiche Frage hinaus: Ist der Film zu empfehlen oder nicht? Darauf kann ich entweder mit “ja” oder “nein” antworten.

    Ich habe allerdings noch die Stufen “Meisterwerk” (muss man sehen) und “Zeitverschwendung” (wird wohl kaum einer mögen) hinzugefügt, um die Spitzen an beiden Enden zu markieren.

    Auf anderen Blogs möchte ich mir eine Empfehlung abholen und nicht darüber nachdenken müssen, ob 7/10 für den Rezensenten jetzt noch in Ordnung sind oder eben nicht. Klar, besucht man einen Blogger häufiger, hat man sein Schema irgendwann erkannt. Aber bei meiner Anzahl an besuchten Blogs (auch ausländische) kann ich das irgendwann nicht mehr überblicken.