Warum eigentlich kaufen, was es für Lau im Internet gibt?

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Gib' deinen Senf dazu, Herr moep0r mag Senf:

8 thoughts on “Warum eigentlich kaufen, was es für Lau im Internet gibt?

  1. Es ist jetzt wirklich fast 10 Jahre her, seitdem ich das letzte mal irgendeine Tauschbörse benutzt habe.
    Mittlerweile bekommt man die meisten tollen Spiele nach einer Weile ja fast schon für 10 Euro hinterhergeworfen.
    Doof ist es halt bei den Spielen, die es seit Jahren nicht mehr beim Retailhändler gibt und die es auch nicht digital zu kaufen gibt. Neulich wollten wir z.B. mal Schlacht um Mittelerde 2 kaufen. Und sofern man nicht bereit ist bei Ebay 60-80 Euro für ein uraltes Spiel zu zahlen, schaut man da in die Röhre. Aber sowas ist die Ausnahme.

    Musik höre ich auch nur noch für 5 Euro über Spotify anstatt sie mir runterzuladen. Und Amazon Prime habe ich auch. Hier muss ich aber dazu sagen, dass ich gerade von den Video-Streaming-Diensten echt enttäuscht bin. Das Angebot ist gerade was die Filme betrifft unglaublich mager und überhaupt nicht mit Videotheken zu vergleichen. Da hast du dann man 2-3 Wochen einen Film oder eine Serie im Abo inbegriffen und anschließend wird sie wieder monatelang aus dem Sortiment genommen.

    1. Bei älteren Spielen kommt dann ja auch schnell noch hinzu, dass die auf moderneren OS überhaupt nicht mehr laufen. Da gebe ich dann auch gern nochmal 10€ bei gog.com aus, wenn ich mir den Stress sparen kann, ein Unreal Tournament erst umzumodeln, damit ich es auf Windows 10 spielen kann.

      Bei der Musik sehe ich das auch so wie du. Aber auch hier hat ganz klar die Faulheit gesiegt. Ich erinnere mich nämlich noch genau daran, erst auf Google Music gestoßen zu sein als ich einen Weg suchte, unkompliziert meine Musik vom PC mit der auf dem Handy zu synchronisieren.

  2. Oh, da sprichst du mir aus der Seele. Bzw. es sind Punkte, über die ich mir auch schon des Öfteren Gedanken gemacht habe. Ich denke es hat zum einen mit dem Alter zu tun und zum anderen mit der Entwicklung der Technologie. Es ist in der Tat bequemer geworden, sich ein Spiel innerhalb von wenigen Sekunden zu kaufen. Wenn ich mich jetzt entscheide ein Spiel auszuprobieren wollen, dann kann ich in 10 Minuten spielen. Guthaben auf der Bank vorausgesetzt. Müsste ich jedes Mal in den nächsten Media Markt fahren, hätte ich wahrscheinlich nicht mal halb so viele Spiele.

    Die Thematik mit dem Bezahlen, wenn man das Spiel gespielt hat, erübrigt sich bei mir. Eigentlich. Denn durch die Rückgabeoption von Steam, habe ich so manches Game wieder zurückgegeben und mein Geld kassiert. Da ich eh selten ein Spiel bis zum Ende sehe, merke ich ziemlich schnell, ob es mir gefällt oder nicht. Von daher machen Cracks bei mir keinen Sinn. Bin aber auch so ehrlich, dass ich lieber bezahle, wenn ich es auch nutze.
    Heutzutage ist man finanziell aber auch deutlich besser aufgestellt, also noch zu Jugendzeiten. Ein Spiel für 40 Euro, war früher ewig auf dem Prüfstand, weil es in der Regel mein Taschengeld für einen Monat verschlang. Heute ist da deutlich mehr fürs Hobby da und so ist die Hemmschwelle auch viel niedriger.

  3. Grade Tripple-A Titel sind mittlerweile wirklich in Verruf geraten. Publisher wie Ubisoft oder EA haben meiner
    Meinung nach seit Jahren nichts gescheites mehr raus geworfen. Demnach ist es auch einfach nicht mehr wirklich lukrativ dinge auf Börsen zu besitzen(vielleicht ein neues Vorgehen gegen illegale downloads? *thinking*). In Steam steck für mich nun seit 10 Jahren die Zukunft von gestern für heute und morgen. Große Angebots-Offensiven veranlassen einen dazu direkt 10 Spiele auf ein mal zu kaufen.Oft ist es Müll, den Steam einfach nur noch loswerden will, aber trotzdem hast du fast immer das gefühl einen guten Deal gemacht zu haben. Nur noch wenig leute kaufen die 60-70€ Titel. Die guten spiele mit langzeitfaktor kosten meistens um die 20€.

    Ich sehe das problem bei der Qualität aktueller spiele. Während AAA-Titel immer teurer und zugleich schlechter und langweiliger werden, sind es die kleinen “Hiterhof”-Entwicklerstudios , die interessante spiele gestalten, welche auch noch bezahlbar sind. Da sollte es für jeden drin sein 10-20€ zu investieren.Allerdings kann ich es verstehen, wenn leute sich den drölften Assassins Creed teil auf Boersen herunterladen, weil die Spiele nicht mehr wirklich Kaufenswert, und nur noch wegen der Story gespielt werden.

  4. Spiele auf dem Pc werden generell gekauft oder dank Family Sharing in Steam zusammen mit ‘nem Kollegen geteilt. Musik ist mittlerweile auch für lau dank Spotify, Deezer, Youtube etc. Bei Filmen und Serien muss ich zugeben, dass ich nicht immer artig war. Zu ungeduldig oder ältere Titel, die sowieso nie auf Netflix oder Prime erscheinen würden, haben mich dann dazu bewegt. Zu den den Spielen speziell auf Steam muss ich sagen: 90% werden auf offiziellen Seiten erworben, allerdings werde ich manchmal schwach, wenn die Preise zu stark variieren und ich greife zu Keysellern, die die Key’s von den Spielepackungen im Ausland scannen. Also so halblegal, fühlt ich auch nur halb so richtig an :(

  5. Klingt vielleicht im ersten Moment blöd, aber indem ich auf Raubkopien und solchen Kram aktiv verzichte schränke ich mich selbst gezielt ein. Mein Pile of Shame ist eh schon mehrere Meter hoch, wenn da jetzt noch der “Luxus” dazukommt, theoretisch jedes Spiel EVER “kostenfrei” spielen zu können, komme ich ja gar nicht mehr voran =D

    1. Haha, na immerhin :D
      Aber ich mache das bei meiner PS4 jetzt auch so, dass ich *wirklich* nix kaufe, wenn ich noch was offen habe. Nichtmal PS+ oder so. UND: Ich leihe mir zur Abwechslung mal Spiele aus, anstatt mir direkt die CE zu kaufen. Mit knapp 30 kommt dann scheinbar doch irgendwann die Vernunft :’D